Klimawandel und Hochwasserrisiko: Anpassung im Elbeeinzugsgebiet
Montag 24. Oktober 2011
Im Rahmen des INTERREG IVB Projektes „LABEL-Anpassung an das Hochwasserrisiko im Elbeeinzugsgebiet“ erstellt INFRASTRUKTUR & UMWELT (IU) für das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft eine Studie zur Anpassung an den Klimawandel.
Im Zuge dessen wird deutlich, dass es im Elbeeinzugsgebiet zukünftig häufiger milde und regenreiche Winter geben wird, während die Sommer im Durchschnitt eher trockener ausfallen werden. Außerdem wird eine generelle Häufung von extremen Wettersituationen, also auch Starkregen, prognostiziert. Dies lässt darauf schließen, dass das Elbeeinzugsgebiet in Zukunft häufiger sowohl mit Hoch- als auch mit Niedrigwasser umgehen muss. Vor diesem Hintergrund sind flexible und nachhaltige Lösungen, zur Anpassung an die Folgen des sich gegenwärtig und zukünftig ändernden Klimas, gefragt. In den betroffenen Sektoren, wie der Wasserwirtschaft, der Raumordnung oder des Tourismus, gilt es sowohl Sektor spezifische als auch Sektor übergreifende Anpassungsmaßnahmen umzusetzen. Dabei reicht die Bandbreite möglicher Maßnahmen von der Entwicklung klimaangepasster Leitbilder, der Nutzungsänderung gefährdeter Flächen bis hin zur Umsetzung baulicher Veränderungen. Um eine Auswahl geeigneter Anpassungsmaßnahen für das Elbeeinzugsgebiet und den dort betroffenen Sektoren zusammenzustellen, wertet IU zahlreiche Quellen und Studien im europäischen Kontext, aus Deutschland, Tschechien und Österreich systematisch aus und beurteilt die Relevanz für das Elbeeinzugsgebiet und das Projekt.
