Modellvorhaben der Raumordnung - „Wettbewerb für modellhafte deutsch-polnische Kooperationsprojekte“
Montag 08. August 2011
Auf der Suche nach nachahmenswerten Beispielen deutsch-polnischer Zusammenarbeit:
INFRASTRUKTUR & UMWELT führt im Auftrag des BMVBS Wettbewerb durch.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Infrastruktur der Republik Polen das Modellvorhaben der Raumordnung „Wettbewerb für modellhafte deutsch-polnische Kooperationsprojekte“ ausgelobt.
Die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation des Wettbewerbs obliegt INFRASTRUKTUR & UMWELT, Professor Böhm und Partner, in enger Abstimmung mit den beiden Ministerien und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Zu den Aufgaben von INFRASTRUKTUR & UMWELT gehören u.a. die Organisation der Auftaktveranstaltung, die Führung des Wettbewerbsbüros und die Vorbereitung der Jurysitzung.
Basierend auf den langjährigen Erfahrungen von INFRASTRUKTUR & UMWELT im deutsch-polnischen Grenzraum und den zusätzlichen Recherchen im Vorfeld des Wettbewerbs gewährte Dr. Jürgen Neumüller im Rahmen der Auftaktkonferenz am 23. Mai 2011 in Berlin den über 100 Teilnehmern einen grundlegenden Überblick über Kooperationsprojekte im deutsch-polnischen Grenzraum.
Ergänzt wurde diese Querschnittsbetrachtung von Berichten regionaler Akteure zu ihren Aktivitäten in den drei Schwerpunktbereichen des Wettbewerbs:
- grenzüberschreitende Stadt-Land-Beziehungen,
- grenzüberschreitende Kooperation von Städten und Gemeinden,
- grenzüberschreitende Erreichbarkeit städtischer Zentren.
Die beiden Ko-Vorsitzenden des deutsch-polnischen Ausschusses für Raumordnung, Frau Elżbieta Szelińska und Herr Dietmar Horn, die zugleich Ko-Vorsitzende der Jury sind, unterstrichen in Ihren Beiträgen die fundamentale Rolle, die lokalen und regionalen Initiativen zukommt, wenn es darum geht, den Menschen an der EU-Binnengrenze den Alltag zu erleichtern.
Seit der Auftaktkonferenz und noch bis zum 19. August 2011 haben Projektträger aus dem deutsch-polnischen Grenzraum die Möglichkeit, ihre Lösungen für gemeinsame grenzüberschreitende Probleme der räumlichen Entwicklung im Wettbewerbsbüro einzureichen. Ende September wird im polnischen Słubice eine mit je fünf Persönlichkeiten aus Deutschland und Polen besetzte Jury aus den Einsendungen die besten Projekte auswählen. Die Gewinner werden nachfolgend ein Jahr lang von INFRASTRUKTUR & UMWELT, Professor Böhm und Partner, wissenschaftlich und organisatorisch begleitet.
Ansprechpartner für den Wettbewerb sind bei INFRASTRUKTUR & UMWELT Dr. Jürgen Neumüller und Christian Gering. Eine detaillierte Darstellung des Wettbewerbs mit vielen weiteren Informationen bietet dessen Website:http://www.kooperation-ohne-grenzen.de/
