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Konferenz "Raum ohne Grenzen" zum Abschluss des MORO-Wettbewerbs für modellhafte deutsch-polnische Kooperationsprojekte

In der studentischen Ideenwerkstatt © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

In der studentischen Ideenwerkstatt © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

Im Plenum © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

Im Plenum © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

Plenum und Ausstellung © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

Plenum und Ausstellung © BBSR, Foto: Dirk Michael Deckbar

Mit einer zweitägigen Konferenz unter dem Titel "Raum ohne Grenzen" fand am 14./15. Oktober 2014 im Berliner Sitz des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) "Wettbewerb für modellhafte deutsch-polnische Kooperationsprojekte" seinen krönenden Abschluss. An der Veranstaltung nahmen über 200 Akteure aus Deutschland, Polen und von der europäischen Ebene teil.

Den ersten Konferenztag nutzten unter der Überschrift "Visionen 2030" Studierende verschiedener Hochschulen aus Deutschland und Polen zur Diskussion ihrer Ideen für die Entwicklung des deutsch-polnischen Grenzraums bis zum Jahr 2030. Erste Streiflichter aus den Ergebnissen der studentischen Werkstätten wurden während des Abendempfangs präsentiert. Zum diesem hatte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Frau Katherina Reiche, geladen. Weitere Höhepunkte des Abends waren die Ausführungen des Kabarettisten Steffen Möller zu deutsch-polnischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie der gemeinsame Rundgang durch die Ausstellung der Wettbewerbsgewinner, Euroregionen und INTERREG-IV-A-Sekretariate.

Der zweite Konferenztag begann im Plenum, mit Grußworten der Staatssekretäre aus BMVI und dem Ministerium für Infrastruktur und Entwicklung der Republik Polen (MIR). Gefolgt wurden diese von Fachvorträgen zu aktuellen Fragen der grenzübergreifenden deutsch-polnischen Raumentwicklung und einer ausführlicheren Vorstellung der Arbeitsergebnisse aus den studentischen Ideenwerkstätten des Vortages.
Es schlossen sich vier Workshops an, zu den Themen:

  • Grenzübergreifende Verflechtungen
  • Grenzüberschreitende Erreichbarkeiten
  • Touristische Entwicklung
  • Bedarfe und Instrumente lokaler grenzübergreifender Zusammenarbeit

Impulsreferate von Akteuren, die sich vor Ort in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in diesen Bereichen engagieren, waren Grundlage für die nachfolgende Diskussionen in den Workshops.
Deren Ergebnisse wurden im Abschlussplenum zusammengefasst. Weiterhin wurden die Chancen thematisiert, die sich im Rahmen von INTERREG V A und B für die grenzübergreifende deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Raumordnung ergeben. Die Ko-Vorsitzenden des deutsch-polnischen Raumordnungsausschusses rundeten mit ihrer Zusammenfassung die Veranstaltung ab, in dem sie ihre Schlussfolgerungen aus der Konferenz für die Arbeit des Ausschusses zogen.

INFRASTRUKTUR & UMWELT (IU) war vom BMVI mit der inhaltlichen Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Veranstaltung beauftragt. Diese Begleitung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) sowie dem MIR.

Zu den Aufgaben von IU gehörten u.a. die:

  • Fachlich-wissenschaftliche Konzeption und Programmgestaltung
  • Ansprache von Moderatoren, Referenten, Podiumsteilnehmern, Workshop-Akteuren und Ausstellern, inkl. Abstimmungen und Moderationsplanungen
  • Koordination mit den polnischen Partnern
  • Erarbeitung eines Inputpapiers und von Thesenpapieren zur inhaltlichen Vorbereitung der Konferenz
  • Erstellung der Texte zur Konferenzdokumentation

Die Präsentationen zu den Referaten der Konferenz stehen auf der Konferenz-Website zum Abruf bereit, ebenso die Dokumentation des Plenums und der Workshops am 15.10.2014:

www.raum-ohne-grenzen.de

Eine umfassende Darstellung des Wettbewerbs bietet dessen Website:

www.kooperation-ohne-grenzen.de

Ansprechpartner für Wettbewerb und Konferenz sind bei IU Dr. Jürgen Neumüller und Christian Gering.