Infrastruktur und Umwelt
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„Abkühlung für heiße Städte – Kommunale Planung gefragt“ – Abschlussveranstaltung des Projektes KLIMPRAX Stadtklima

Über 160 Vertreter*innen von Kommunen informierten sich am Donnerstag, 29. August 2019 im Roncalli-Haus in Wiesbaden über die Ergebnisse des Projektes KLIMPRAX Stadtklima. Die Vertreter der KLIMPRAX-Modellkommunen, dem Wiesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und der Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder sowie die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, begrüßten die zahlreichen Teilnehmenden aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Neben Beiträgen vom Deutschen Wetterdienst und der Hochschule Fulda präsentierte Dr. Sandra Pennekamp den Methodenbaukasten zur Bewertung der Hitzebelastung und der Sensitivität der Bevölkerung (menschliche Gesundheit), das Herzstück des KLIMPRAX Stadtklima-Projekts. Nach der Präsentation der Projektergebnisse wurde in einer Gesprächsrunde mit Vertreter*innen aus Kommunen und im Plenum angeregt über die Ergebnisse und die Umsetzung der Projektergebnisse diskutiert.

Die Projektergebnisse, ein Handlungsleitfaden zur kommunalen Klimaanpassung in Hessen zu Hitze und Gesundheit, und eine Planungshinweistabelle, sind auf der Homepage des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) verfügbar: https://bit.ly/2m0vkU7

INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner (IU) hat im Projekt KLIMPRAX Stadtklima gemeinsam mit der Hochschule Fulda ein Vorgehenskonzept zur Übersetzung und Bewertung meteorologischer Modellierungsergebnisse zu Hitzefolgen für die kommunale Planung sowie zur Ableitung von Aussagen über die Sensitivität der Bevölkerung gegenüber Hitzeextremen erarbeitet. Die temperaturbedingten Folgen des Klimawandels für Kommunen und daraus folgend die Möglichkeiten der Anpassung des planerischen Handelns in den Kommunen werden im Handlungsleitfaden aufgezeigt.