Infrastruktur und Umwelt
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Raumordnungsverfahren für die Neubaustrecke Dresden – Prag der Deutschen Bahn

Nachdem von Ende 2019 bis März 2020 die Öffentlichkeitsbeteiligung im Raumordnungsverfahren für die Neubaustrecke der Bahn von Dresden nach Prag erfolgte, soll das Raumordnungsverfahren nun im Sommer 2020 durch die Raumordnungsbehörde, die Landesdirektion Sachsen, abgeschlossen werden. INFRASTRUKTUR & UMWELT hatte 2018 / 2019 die Raumverträglichkeitsuntersuchung für sieben der zahlreichen in Voruntersuchungen entworfenen Trassenvarianten erarbeitet. Dabei wurden alle Varianten auf der Grundlage der technischen Planung von Krebs+Kiefer GmbH (Darmstadt) hinsichtlich der Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung in aufwändigen GIS-Bearbeitungen und Auswertungen verschiedenster Fachuntersuchungen analysiert und bewertet. Schließlich wurden die Gesamtunterlagen für das Vorhaben zum Raumordnungsvorfahren der Raumordnungsbehörde Ende Dezember 2020 übergeben.

Für das Vorhaben kommen verschiedene Varianten in Betracht, die aus dem Elbtal durch einen oder mehrere lange Tunnel unter dem Erzgebirge hindurch geführt und in der Tschechischen Republik fortgesetzt werden sollen. Das Vorhaben stellt einen wichtigen Lückenschluss im Europäischen Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz dar.

Mit diesem Projekt setzt INFRASTRUKTUR & UMWELT die langjährig aufgebaute Umwelt- und Raumordnungs-Fachkompetenz fort, die bereits in den 1990er und 2000er Jahren in die Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Neubaustrecken Köln-Rhein/Main, Karlsruhe-Basel, Erfurt-Halle/Leipzig sowie Frankfurt/Main-Mannheim einflossen.