Infrastruktur und Umwelt
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Hochwasser-Risikobewertung für das Internationale Drin River Basin

Der Drin-River hat seine Quellen im Grenzgebiet Griechenlands und Mazedoniens und durchfließt weiter Albanien, den Kosovo und Montenegro. Hochwasserereignisse und Sturzfluten stellen auch im Einzugsgebiet des Drin-River eine erhebliche Bedrohung für die Menschen und die Sachwerte in allen durchflossenen Staaten dar. Lokale oder regionale Hochwasservorsorge ist wichtig, kann aber die Ursachen letztlich nicht bekämpfen, da die Oberlieger – Unterlieger Wirkungen vielfältig sind. Dies betrifft den Hochwasserrückhalt, den Betrieb von Talsperren und auch bauliche Maßnahmen am Fluss und im Einzugsgebiet. Somit bedarf die Hochwasservorsorge im Drin-River-Basin auch maßgeblich der internationalen Zusammenarbeit.

Seit einigen Jahren ist eine internationale Flussgebietskooperation u.a. durch Einrichtung der Drin Core Group im Aufbau. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat INFRASTRUKTUR & UMWELT nun im Rahmen ihres Programms „Anpassung an den Klimawandel auf dem westlichen Balkan“ beauftragt, zur Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit gemeinsam mit den beteiligten Staaten eine flussgebietsweite Hochwasserrisikobewertung (Preliminary Flood Risk Assessment) zu erarbeiten, Workshops und Trainings zur Umsetzung der EU-Hochwasser-Richtlinie durchzuführen. Eine Experten-Arbeitsgruppe unterstützt die Internationale Flussgebiets-Kooperation bei der Erarbeitung eines transnationalen Maßnahmenplans.

Das Projekt wird von November 2017 bis September 2018 durchgeführt.