Infrastruktur und Umwelt
IUU
KREATIV DENKEN | FLEXIBEL PLANEN | ZUVERLÄSSIG UMSETZEN

3 Monate Arbeiten in Corona-Zeiten – ein kurzes Fazit

von Partnerin Sandra Pennekamp

Das Team von INFRASTRUKTUR und UMWELT hat das Corona-Virus und die nachfolgenden Einschränkungen in Deutschland genauso überraschend getroffen wie die meisten anderen. Nun haben wir uns schon fast an die – nicht mehr ganz neue – Arbeitssituation gewöhnt, daher ist nun Zeit für ein kurzes Fazit und einen Einblick in unseren Büroalltag in diesen spannenden Zeiten:

Die Arbeit innerhalb des IU-Teams

Zunächst einmal sind wir in einer guten Startposition gewesen: das IU-Team ist es gewohnt von überall zu arbeiten, vom ICE innerhalb Deutschlands, von einem Café in Polen, Frankreich, Ungarn oder vom Projektbüro in Albanien, Georgien oder Indonesien. Nun arbeiten wir eben von zuhause aus. Auch im Umgang mit Web-meetings waren die meisten von uns bereits „Alte Hasen“.

Die Ausgangssituation war natürlich nicht für alle gleich – ob zuhause mit kleinen oder großen Kindern, in der WG, mitten im Umzug oder allein in einer neuen Stadt – es war und ist für alle eine Herausforderung. Umso schöner, dass wir uns in einer fixen virtuellen Kaffeepause regelmäßig gesehen haben. So konnten wir uns auch in dieser Zeit über die Lage der Dinge, die Projekte, die Arbeitssituationen und die Aussichten austauschen.

Nun sehen wir immer mehr Kolleginnen und Kollegen persönlich im Büro wieder. Was wir aber aus dieser Zeit mitnehmen: die Zusammenarbeit im Team funktioniert auch dann, wenn wir uns nicht alle regelmäßig im Büro sehen, diesen Teamgeist werden wir uns bewahren! 

Die Arbeit in den Projekten

Auch für viele unserer Auftraggeber und Projektpartner war Home-Office eine Herausforderung, je nach technischen und räumlichen Möglichkeiten mal mehr, mal weniger schwierig für die Projekte.

IU hat bei der Umstellung auf den neuen Home-Office Alltag wesentliche Unterstützung geleistet: wir haben insgesamt „gefühlt“ 100 Webmeeting-Tools und Veranstaltungsformate, Beteiligungsmöglichkeiten und „Energizers“ für uns und unsere Auftraggeber ausgewertet und getestet. Dafür wurden 48 Testmeetings organisiert und bis dato insgesamt 183 Webmeetings, Workshops oder Konferenzen initiiert, durchgeführt und moderiert. Filme statt Präsentationen, „sprechende Dateien“ oder Online-Seminare sind mittlerweile fast so normal wie eine “analoge“ Präsentation.

Doch nicht alles kann digital passieren: in Sachsen wurde beispielsweise eine große Postaktion vorbereitet, welche lokale Akteure vor Ort direkt adressiert. Auch persönliche Treffen – mit Abstand – haben bereits stattgefunden. Die Bedürfnisse (und Möglichkeiten) der Projekte sind unterschiedlich und bisher ist es uns gut gelungen, für jedes Projekt das „richtige“ Format zu finden!

Wir werden unsere aktuellen Erfahrungen mit dem Wissen zum Risikomanagement, in der Risikovorsorge und der Gefahrenabwehr aus jahrelanger Arbeit in entsprechenden Projekten verknüpfen und weiter entwickeln. Dafür müssen nicht auf Klimawandelfolgen oder Hochwasser warten – auch eine Pandemie ist offensichtlich ein Bedrohungsszenario, aus dem wir vieles lernen können.

Insgesamt also ein erstes recht positives Fazit – das haben wir auch an den Rückmeldungen aus unseren Projekten und von unseren Kolleginnen und Kollegen gemerkt. Vielen Dank auch dafür, das bestärkt uns auf unserem Weg, kreativ, flexibel und mit vollem Einsatz auf diese Krise zu reagieren.